Hochzeitsplanerin Jessy | Blog | Mr & Mrs Yes
Alex & Bella

Alex & Bella

Jessy, die Hochzeitsplanerin

Hochzeitsplanerin. Einer der wohl vielfältigsten Berufe in der Hochzeitsbranche.

Doch wie kommt man eigentlich dazu, Hochzeitsplanerin zu werden?
Welche Dinge sollte man beachten?
An was muss man beim Start als Hochzeitsplanerin denken?

Diese und noch viel viel mehr Fragen haben wir Jessy (Jessica Piroth) von der Agentur Traumhochzeit Karlsruhe gestellt.

Das komplette Interview mit Jessy könnt ihr in Folge 4 unseres Podcasts anhören (auch auf Spotify verfügbar).

Damit dieser Blogbeitrag aber nicht nur eine langweilige Nacherzählung des Interviews wird, haben wir für euch einige Highlights herausgepickt:

Jessy’s Anfänge


Jessy ist seit 2019 als Hochzeitsplanerin unterwegs und kommt ursprünglich aus der Rhein-Neckar-Region. Sie lebt aber aktuell in der Pfalz und ist eben für die Region Karlsruhe zuständig – sie hat also einen super Überblick, wie man hier im Süden heiraten kann.

Zwar interessierte sich Jessy schon seit ihrem 15. Lebensjahr für das Thema Hochzeitsplanung, hat dann nach der Schule aber zunächst eine Ausbildung absolviert und dann einen Bachelor- und Master-Abschluss in Marketing obendrauf gepackt.

Trotzdem hat Sie das Thema Hochzeitsplanung nie wirklich losgelassen und nach einer IHK-Weiterbildung zum „Eventmanager – Hochzeit (IHK)“ ging es direkt los:

Nur einen Tag, nachdem sie ihr Zertifikat in der Hand hielt, hat Jessy ihren Angestellten-Job gekündigt und ging drei Monate später in Vollzeit in die Selbständigkeit.

Direkt den Job kündigen? Richtig mutig!


Ein richtig mutiger Schritt, der der vielen anderen Menschen bestimmt schwer fallen würde. Für Jessy war es aber ganz klar, dass sie in ihrem Leben etwas Neues starten will. Gemäß Ihrer IHK-Kursleiterin:

„Wenn ihr das in Vollzeit macht, dann könnt ihr auch eure volle Energie reinstecken – und dann kann auch der volle Ertrag dabei rauskommen!“

Jessy’s IHK-Kursleiterin

hat Jessy sich direkt für das Vollzeit-Model entschieden. Als Start für ihr Businessjahr 2020 hat sie erstmal richtig mit Marketing losgelegt: Webseite, Social Media, Bildmaterial, Google Ads, Messen, etc.

Und auch wenn Jessy ja schon ein richtiger Marketing-Profi ist, steht Sie mit Ihrer Selbständigkeit nicht allein da: Denn die Agentur Traumhochzeit ist ein Franchise-Unternehmen und Jessy in diesem Fall die Franchisenehmerin.
Wem der Begriff „Franchise“ nichts sagt, der kann hier kurz zu Wikipedia hüpfen.

Was ist ein Franchise-Unternehmen?


Allgemein zusammengefasst: Der Franchisenehmer kann direkt in die Selbständigkeit starten, wird hierfür vom Franchisegeber entsprechend ausgebildet, kann auf die bereits bestehende Marke zugreifen und so auch direkt anfangen, Kunden zu gewinnen. Franchisenehmer profitieren hier vom einheitlichen Auftreten und vom Know-How des Franchisegebers (Webseite, Marketing, Stammkunden, etc.). Der Franchisegeber erhält hierfür oftmals eine Eintrittszahlung und/oder fortlaufende Provisionen.

Was für Jessy klar wie Kloßbrühe war, ist für viele nicht so einfach -egal, ob Hochzeitsplanerin oder anderer Beruf:

Vollzeit oder Nebenberuf? Franchise oder Einzelkämpfer?


Diesen Gedanken hat sich wohl jeder (angehende) Selbständige schon gemacht. Wichtig ist, dass du dich vorher genau informierst, was die Vor- und Nachteile der jeweiligen Herangehensweise sind.

Während es für unsere Vorzeige-Selbstverwirklicherin Jessy genau das Richtige war, im Franchise durchzustarten, haben wir uns bspw. bewusst dagegen entschieden.

Wer wie Jessy gleich zu 100% durchstarten will, der muss sich natürlich im Klaren sein, dass das auch ganz schön hart werden kann. Es muss gut überlegt sein, darf keine Spontanentscheidung sein. Denn hinter dem Beruf als Hochzeitsplaner (aber auch generell als Selbstständige/r) steckt viel, viel mehr – und oftmals auch Kompliziertes oder Langweiliges. Wir reden hier natürlich vom Finanziellen und der Bürokratie. Wer sein eigener Chef ist, der muss auch selbst Rechnungen schreiben, Gehalt auszahlen, die Rechtslage im Blick haben und und und…

Jessy hat sich da einfach Hilfe geholt – und zwar in Form eines Gründungsberaters. Der kostet natürlich auch Geld, mit diesem erarbeitet man sich aber detailliert einen Plan für die Voll-Selbstständigkeit, über Businessplan bis hin zur Finanzierung. Umsetzen muss man als Selbstständige/r dann immer noch alleine, doch mit einem Experten in der Hinterhand geht das deutlich einfacher.

Wieso haben wir das dann nicht gleich gewagt?
Zum Einen hängt das natürlich von der jeweiligen Mentalität und Lebenslage ab. Wir wohnen in einem kleinen Häuschen, haben drei Haustiere zu versorgen, natürlich Versicherung, Kredit, Lebensunterhalt. Bella ist verbeamtet, Alex in einem Arbeitnehmerverhältnis. Alle Bande zu kappen und sich sofort in die Selbstständigkeit zu stürzen, ist aktuell einfach nicht drin. Ob es in der Zukunft so weit ist, das lassen wir einfach auf uns zukommen. Bisher fahren wir mit unserer Nebentätigkeit super gut. Ein riesiger Nachteil ist aber der, den Jessy bereits angesprochen hat:

Die Zeitaufteilung


Sowohl Jessy, als auch wir, haben zu 100% unser eigenes Business. Im Gegensatz zu Jessy müssen wir aber unsere Zeit aufteilen, zwischen Haupt- und Nebenjob. Das ist manchmal alles andere als einfach.

Ganz egal, für welchen Weg du dich entscheidest: Durchbeißen musst du dich das eine oder andere Mal auf jeden Fall. Wenn du aber am Ball bleibst, dich immer weiter entwickelst, netzwerkst und nie stehen bleibst, dann wird sich dein Einstieg, wie auch immer er aussehen wird, auch lohnen. So wie bei Jessy.

Alex & Bella

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