4 Tipps für deinen Start in die Hochzeitsbranche | Blog | Mr & Mrs Yes
Alex & Bella

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4 Tipps für deinen Start in die Hochzeitsbranche

Findest du Hochzeiten super toll?
Hast du schon mal gesagt bekommen, wie toll du etwas kannst?
Wurdest du schon mal von Freunden für deren Hochzeit engagiert?
Oder hast du selbst geheiratet und bist so in die Branche als Kunde eingetaucht?

Welche Gründe auch immer dich bewegt haben, diesen Artikel anzuklicken, jetzt bist du hier. Selbst, wenn deine Idee des Einstiegs bzw. deines Starts noch klein und unausgereift ist:

Jeder ist mal Newbie!

Der noch so erfolgreichste, größte und beste Hochzeitsdienstleister hat mal klein angefangen. Viele vergessen das gerne, sobald sie eine gewissen Bekanntheit gewonnen haben. Wir selbst waren vor nicht allzu langer Zeit Newbies, sind in unsere allererste Hochzeitssaison gestartet. Wir haben größtenteils ohne Hilfe angefangen, haben uns das Meiste selbst erarbeitet.

Um dir den Einstieg in die Branche zu erleichtern, wollen wir dir nun die 4 Tipps geben, über die du beim Start in die Branche nachdenken solltest.


Solltest du bereits angefangen haben, dann macht das überhaupt nichts! Lies dir unsere Tipps durch und reflektiere, wie du diese selbst umgesetzt hast.

Tipp Nr. 1: AUSPROBIEREN


Die Hochzeitsbranche lebt davon, individuell und vielfältig zu sein. Wie soll ich denn wissen, was mein Stil ist, was ich anbieten will? Vielleicht hast du schon einen gewissen Stil oder eine Richtung, in die du gehen willst.

Aber selbst dann kann Ausprobieren nicht schaden!

Schau dir die Trends der Saison an, mache sie nach, entwickle sie weiter und finde für dich, was du am besten findest. Wenn du schon weißt, welche Art von Dienstleistung du anbieten möchtest, dann experimentiere mit verschiedenen Optionen. Wenn du beispielsweise Papeterie anbieten möchtest, dann probiere andere Stile aus, Schwarz-Weiß, mit Siegel oder ohne etc.

So lernst du immer weiter dazu!

Tipp Nr. 2: VERNETZEN


Nicht nur ein gutes Onlinemarketing, sondern auch ein gutes Netzwerk ist super wichtig. Wer denkt, er wäre in der Hochzeitsbranche Einzelkämpfer, der wird nicht lange durchhalten. Bei einer Hochzeit arbeiten die unterschiedlichsten Dienstleister zusammen, helfen sich aus, empfehlen sich weiter. Sich auch mit Dienstleistern, die dasselbe machen wie man selbst, gut zu verstehen, hat aber genauso Vorteile.

Das Thema „Verhaltenskondex bzw. Konkurrenzkampf“ ist noch einmal eine ganz andere Sache, die es leider viel zu häufig noch gibt. Es gibt immer wieder Dienstleister, die nicht gewillt sind, dir zu helfen oder dich zu unterstützen – im Umkehrschluss musst du sie aber auch nicht unterstützen, sie schaden sich damit praktisch auch selbst. Dir werden aber überwiegend richtig coole Dienstleister begegnen, die sich genauso über dein Interesse und deine Teilnahme freuen.

Am Anfang hört sich „Vernetzen“ nach einer gewaltigen Aufgabe an, eigentlich ist es aber ganz einfach. Schau in Google oder Google Maps nach Hochzeitsdienstleistern aus deiner Region und stell dich einfach mal vor! Vielleicht trefft ihr euch auch mal persönlich und zeigt, was ihr so drauf habt oder du schaust dir an, was der andere so macht! Du kannst auch auf (meistens) kostenlos Wedding Meetups der Region gehen – schaue dazu auf Facebook nach. Falls es keines in deiner Region gibt, gründe doch selbst eins – oder einen Hochzeits-Stammtisch! Besuche regionale oder überregionale Messen und spreche mit den Dienstleistern vor Ort – die meisten werden sich freuen, dir etwas über sich erzählen zu können.

Kurzum: Schaffe dir ein Netzwerk. Das muss für den Start gar nicht groß sein. Ein oder zwei richtig coole Dienstleister, mit denen du gerne zusammenarbeitest und die du empfehlen könntest, reichen schon, um dir die nötige Energie und den Start in die Hochzeitsbranche zu erleichtern!

Tipp Nr. 3: QUALITÄT


Viele denken, nur weil sie neu sind, „dürfen“ sie nicht gleich einen guten Preis für ihre Arbeit verlangen. Dieses denken ist komplett falsch! Wenn du gute Arbeit leistest, ist diese auch den Preis wert – du kannst natürlich Anfangsrabatt geben (haben wir auch gemacht), aber fange lieber mit deinem „Wunschpreis“ bzw. „normalen Preis“ an. Es ist viel einfacher, den Rabatt irgendwann wegzulassen oder zu verkleinern als von einem tieferen Startpreis aufzustocken.

Du bist es wert! Deine Dienstleistung ist es wert!

Klar ist Preiskalkulation ein schwieriges Thema – es wird auch viel zu wenig darüber gesprochen – doch es gibt genug Dienstleister, die ihre Preise öffentlich zeigen oder mit denen du darüber reden kannst. Daran kannst du dich zumindest einmal orientieren.

Und wenn du einen ungefähren Preis gefunden hast – und den dazugehörigen Qualitätsstandard – dann bleib dabei! Stehe hinter dem, was du tust und lass dich nicht verunsichern, weil du noch neu bist.

Ich wurde auch schon gefragt, eine Trauung für ein paar hundert Euro mit Standardsätzen und keiner Individualisierung zu halten. Für den Anfang ist die Versuchung natürlich groß, einen weiteren Auftrag zu ergattern. Doch das ist genau die falsche Einstellung. Dieser Auftrag kann dir in Zukunft mehr schaden als er dir gut tun kann! Denn diese Leistung erbringst du vor dem Hochzeitspaar und den Gästen, in gewissen Kreisen wird sich das rumsprechen. Dann beim nächsten Mal auf die Qualität zu pochen oder diese anzuheben, wird schwierig. Verkaufe dich also auch am Anfang nicht unter Wert! So wirkst du für deine Hochzeitspaare und andere Dienstleister gleich von Anfang an seriös.

Tipp Nr. 4: DEIN USP


Dieser Tipp ist am schwierigsten umzusetzen, denn er entwickelt sich immer weiter. USP kommt aus dem Englischen und bedeutet „Unique Selling Point“ – also das, was genau dich und deine Dienstleistung von anderen abhebt.

Etwas zu finden, was dich von allen anderen abhebt, ist extrem schwierig – und eckt auch ein wenig an Tipp Nr. 1, dem Ausprobieren an. Aber das ist genau der Punkt: Durch das Ausprobieren erkennst du irgendwann, was dich von anderen unterscheidet; in welche Nische du am besten passt. Und wir reden hier nicht nur von einem USP, es können viele kleine Eigenschaften sein, die dich von anderen Dienstleistern unterscheiden und deshalb zu einem besonderen Dienstleister machen:

Beispielsweise bin ich (Bella) nicht der Typ für klassische, super romantische Traureden. Ich habe pinke Haare, ziehe mich wenn möglich bunt an, stehe auf verrückte und coole Geschichten und liebe das Außergewöhnliche. Ich bin ein Fantasyfreak und mag es, wenn es etwas verrückter ist. Das ist mein Ausgangspunkt für meinen USP: Ich mag es bunt, ich mag es außergewöhnlich.

Schau dich auf unseren Social Media-Plattformen und unserer Website um – wir zeigen unseren USP. Der wiederum zieht tendenziell besser passende Hochzeitspaare an, als eine generische, „ich-will-allen-gefallen“ Seite (und wenn du deinen USP auch gut verkaufst, sind diese Hochzeitspaare auch meistens gewillt, deinen Preis zu zahlen, selbst wenn du nicht der günstigste auf dem Markt bist.

Aber auch Mr & Mrs Yes hat einen USP: Die Kombinationsmöglichkeit! Wir haben eine relativ seltene Möglichkeit, die freie Trauung gleich mit einer Foto- oder Videoreportage der Hochzeit zu koppeln. Das unterscheidet mich von anderen Traurednern und Alex von anderen Fotografen. Du siehst: Der USP ist wichtig, aber ihn zu finden ist nicht so einfach. Er kann sich auch weiterentwickeln – doch letztendlich solltest du dir auf jeden Fall Gedanken zu deinem eigenen USP machen.

Das sind unsere 4 Tipps zum Start in die Hochzeitsbranche. Wenn du Lust hast, dann schau doch auf unserem Podcast (>>Spotify) vorbei, da fassen wir diesen Artikel noch einmal zusammen und geben weitere Tipps!

Alex & Bella

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